Lösungen und Lösungsvorschläge!

▼ Diskurs - Wissenschaftsnetzwerk

Kürzlich hat K. Zeiner an einer Online Veranstaltung des Vereins "Diskurs - Wissenschaftsnetzwerk" teilgenommen. Thema waren die Pläne für den Ausbau der B317 in Kärnten. Grund: Es gibt auf dieser ca. 25 km langen Straße von St. Veit nach Friesach (sie wird als Todesstrecke Mittelkärtnens bezeichnet) zahlreiche Frontalunfälle – oft mit schweren Folgen. Die Straße hat zwei Fahrspuren in jede Richtung, die nur durch eine Sperrlinie getrennt sind. Seit Jahrzehnten wurde über Lösungen gestritten. Jetzt gibt es eine Einigung: Der Bund (die Asfinag) bezahlt sämtliche Maßnahmen für einen Sicherheitsausbau, d.h. den Ausbau zu einer Autobahn, ein 400 Millionen Euro Projekt, Fertigstellung 2039. Die beiden Verkehrsexperten Univ.-Prof. Dr. Günter Emberger und Em.O.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Hermann Knoflacher (beide Technischen Universität Wien) analysieren in diesem Mediengespräch anhand des Beispiels Friesacher Straße die Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit der geplanten Maßnahmen und zeigen zielführendere Perspektiven auf – wie das schwedische 2-1 Modell, Sektion Control und Geschwindigkeitsreduzierung –, die nicht nur binnen kürzester Zeit die Sicherheit signifikant erhöhen würden, sondern dabei auch massiv Kosten sparen und die Umwelt schonen würden. Die hier als schwedische Modell bezeichnete Lösung würde eine Fahrspur für die bauliche Trennung verwenden und Ein- und Zweispurigkeit abwechseln. (Wikipedia: Wechselseitig dreistreifige Straße

Als letzte Seite einer Vortragspräsentation verwendet Günter Emberger immer

Bild

Diskurs - Wissenschaftsnetzwerk:

Webseite
YouTube Kanal
da ist das Mediengespräch ab sofort unter dem Titel "Verkehrssicherheit: Schwedisches Modell plus ..." verfügbar:

▼ VCÖ Fachveranstaltungen

Der VCÖ bietet regelmäßig allgemein zugängliche Online-Fachveranstaltungen an und stellt die Inhalte nachher in einem Archiv auch zur Verfügung.

Eine Auswahl der letzten Themen:

  • Gesunde Arbeitswege erfolgreich fördern 1)
  • Erfolgreiches Mobilitätsmanagement von Gemeinden und Städten
    - mit einem Beitrag zur Parkraumbewirtschaftung in den Plan-B Gemeinden
    - und der gemeinsamen Nutzung von Stellplätzen
  • Mehr Radverkehr durch sichere Infrastruktur
  • Klimawandelanpassung in Gemeinden und Städten
  • ...

1) Meine Fitness hat mit der Pensionierung merklich abgenommen, weil ich den fast täglichen Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad nicht mehr hatte!

Archiv VCÖ Fachveranstaltungen

▼ ECO Points - Das Punktesystem für nachhaltige Mitarbeitermobilität

Wie legen wir den Weg zum Arbeitsplatz zurück? Das ist einer der wichtigsten Hebel für eine Reduktion des MIV. 34% der Wege entfallen auf den Weg zum Arbeitsplatz oder sind dienstlich zurückgelegte Wege. Schon viele Jahre gibt es die ECO - Points um Mitarbeiter zu motivieren, den Weg zum Arbeitsplatz klimaschonend und/oder gesundheitsfördernd zurückzulegen. 2017 wurde diese Idee und deren Realisierung mit dem VCÖ Mobilitätspreis ausgezeichnet.

Über eine Webseite, eine App oder ein Zutrittssystem geben MitarbeiterInnen an, mit welchem Transporttyp (öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, Auto, …) die Anreise und Rückreise zum Arbeitsplatz erfolgt. Zusätzlich erfolgt die Eingabe der zurückgelegten Kilometer und die Angabe, ob ein Parkplatz benötigt wurde. Die MitarbeiterInnen erhalten dafür EcoPoints, die sie gegen Vergünstigungen oder Produkte eintauschen können.

Mehr dazu hier: ECO Points

► Mobilität gestalten - Vorzeigeprojekte im Gespräch

► Öffentlicher Verkehr (ÖPNV)

► Elektrifizierung von Schleppern in Afrika

► Autofreie Dorfzentren

► Mobilitätswende in Paris

► Temporeduktion

► Gestaltung der Straßen

► Parkraumbewirtschaftung

► Elektroautos als Batteriespeicher

► theWeek

► PURE GUIDE für nachhaltige Angebote in Vorarlberg

► KLIMACENT - Die freiwillige CO2 Bepreisung um die Wende vor Ort einzuleiten

► Die kleinen Dinge

► Bürgerräte

► Modellstadt St. Pölten

► Aktive Mobilität - Eine Plädoyer fürs zu Fuß gehen

► Bahn zum Berg - Öffi Touren Portal

► VLOW - App für die Organisation von Fahrgemeinschaften