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Aktuell

Katholische Kirche Vorarlbergs auf der falschen Straße

Mehrere Personen sprechen sich gegen eine politische Vereinnahmung der Katholischen Kirche Vorarlbergs durch die Vorarlberger Landesregierung mittels einer Segnung der Baustelle des Stadttunnels Feldkirch durch einen ranghohen Vertreter der Diözese Feldkirch am 6. März 2026 aus.

Die Bischöfe des kontinentalen Südens haben sich in einem dramatischen Appel an die COP30 und die Welt gewandt. Wir haben das schon berichtet und das Dokument dazu findet man über diesen Artikel dazu: https://www.netzwerk-eine-erde.de

In dem Dokument warnen sie vor "Scheinlösungen" wie "grünem" Kapitalismus, Technokratie, Kommerzialisierung der Natur und Extraktivismus. Sie fordern Fairness und Wiedergutmachung gegenüber dem Globalen Süden, gerechte "Wirtschaftsmodelle des Postwachstums" und Schutz für indigene Völker, Ökosysteme und armgemachte und schwache Gemeinschaften und Gruppen. Gleichzeitig betonen sie in dem Schreiben auch die Rolle der Kirche im Einsatz für Klimagerechtigkeit.

Offener Brief

Diese "Segnung" zu kritisieren, wird auch Kopfschütteln auslösen und wäre ein Anlaß für eine längst überfällige Diskussion über die Mobilitätsstrategie des Landes, die leider seit dem Beschluss zum Bau des Stadttunnels nicht mehr stattfindet. Zuletzt wurde denen, die auf eine Mobilitätswende drängen vorgeworfen, sie seien weltfremd, es gäbe ja auch Menschen, die täglich zur Arbeit müssen. Was unser Mobilitätskonzept, das ja nicht arm an Absichtserklärungen für ÖPNV und sanfte Mobilität ist, aber bis heute nicht hergibt: Zum Beispiel ca 1.800 Arbeitspendler aus dem Walgau, die täglich durch Feldkirch nach Liechtenstein oder bis in die Schweiz pendeln, mit attraktiven ÖPNV Verbindungen an ihren Arbeitsplatz zu bringen. Wir verstehen, dass sie dafür als Verkehrsmittel ihr Auto wählen. Dazu muss man nur einen Blick in die ÖPNV Verbindungen vom Walgau nach Schaan oder Buchs werfen. Eine einzige durchgehende regionale Zugverbindung, keine durchgehende Busverbindung. Stattdessen Umsteigezeiten, die entweder zu lang oder zu unsicher sind.

Stromverbrauch und Aufbringung

Woher kommt heute der Strom, den wir in Österreich verbrauchen? Die Antwort findet man hier.

Die Bilanz für Dezember 2025. Bei den Importen und Exporten gibt die Farbe die CO2-Intensität der Produktion an.

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Fakten und Argumente

Eine Sammlung von Argumenten (neuere zuerst) für die dringend notwendige Mobilitäts- und Energiewende. Aber auch die durch unsere Lebensweise entstandene Klimakrise und die Gerechtigkeit ist ein Thema. Eigentlich wäre klar, was zu tun ist, was richtig wäre. An vielen Orten machen wir auch einiges richtig. Aber es ist noch immer viel zu wenig. Zuletzt haben auch in Österreich die THG Emissionen wieder zugenommen.

► Vorweg

► Stadttunnel: UVP Verfahren für den "Optimierter Bauablauf für Vollinbetriebnahme 2030"

► Mobilität neu denken

► Güterverkehr und alpenquerender Verkehr

► Klimaziele und Verkehr

► Der Stadttunnel und die Fehler der Raumplanung

► Energie- und THG- Monitorbericht 2025 mit den Daten des Jahres 2023

► Emissionen des Verkehrs in Vorarlberg und der Zielwert für 2030

► Die fatalen Schwächen der Entscheidungsprozesse und der UVP-Verfahren

► Kosten des Verkehrs

► Klimagerechtigkeit

► Argumente aus der Sicht der Energieautonomie+ und der Klimaziele

► THG Emissionen beim Bau der Infrastruktur (Tunnelbau)

► Energieverbrauch und Emissionen der Verkehrsmittel

► Energiesparpotential im Verkehr

► Energieautonomie - ohne Reduktion des Verkehrs und Verbrauchs nicht vorstellbar

► Nationaler Energie und Klimaplan

► Für Klimawandel Skeptiker

Wer sind wir?

Karlheinz Zeiner ist als Physiker ein fakten- und wissenschaftsorientierter Mensch. Nach dem Besuch der HTL (Elektrotechnik) hat er an der TU Wien promoviert und beschäftigt sich seit Jahren immer mehr mit Fragen der Mobilität, dem Energieverbrauch und dem Klimawandel. Er ist in Klaus Gemeindevertreter, ist Delegierter im Verkehrsverbund Oberes Rheintal und hat eine Ausbildung zum regionalen Fußgängerbeauftragten.

Seit er auch Enkelkinder hat, deren Lebenserwartung bei den Bedingungen der letzten Jahrzehnte bis ins Jahr 2100 reichen würde, fühlt er sich noch mehr verpflichtet, sich für eine "enkeltaugliche Zukunft" einzusetzen.

Mag. Hubert Feurstein hat Religion und Ethik unterrichtet und war Mitbegründer von ConsolNow, dem "Verein Konsumenten Solidarität Jetzt". Er ist Autor des Buches "PILGERN", Ibera Verlag

Und wir vertreten mehr als 1000 Unterzeichner:innen einer Petition, die von der Politik den Stopp von weiteren Straßenbauprojekten und eine echte Wende in der Mobilität fordern.

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